Warum verbesserst du dich nicht (mehr)?

von Fabian 02. Juli 2020   Mindset
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Warum verbesserst du dich nicht (mehr)?

Die Top Gründe, warum du beim Training keine Fortschritte machst.

Kennst auch du das Gefühl, dass du bereits seit Längerem trainierst und keine Veränderung merkst? Du machst mehrere Einheiten pro Woche und trotzdem geht nichts weiter? Du möchtest Muskeln aufbauen, doch es geschieht nicht viel. Du möchtest fitter werden, doch deine Laufstrecke bleibt immer dieselbe.

Keine Sorge, da bist du nicht allein.

Ich möchte mit dir die wichtigsten Faktoren, welche dich an deinem Fortschritt hindern, besprechen.

 

Du trainierst unter deinen Möglichkeiten.
Dies ist wohl der ausschlaggebendste Faktor, welcher dich daran hindert, besser zu werden.

Wenn du dich verbessern willst, dann musst du deinen Körper an seine Grenzen bringen und immer wieder neue muskuläre Reize setzen.
Ich sage nicht, dass eine Trainingseinheit mit 70% deiner Möglichkeiten nichts bringt, im Gegenteil. Jedoch wirst du dich, wenn du ständig unter deinen Möglichkeiten trainierst, auch nur langsam weiterentwickeln.

 

Doch wieso trainieren viele mit „nur“ 70% ihrer Kapazitäten?

Die eigene Kraft wird unterschätzt

Viele Menschen unterschätzen sich selbst, teilweise könnten sie beim Krafttraining mindestens doppelt so viel Gewicht bewegen. Aus Gewohnheit oder einigen der unten aufgelisteten Punkte, wird immer dasselbe Gewicht verwendet und somit nimmt man sich die Chance sich zu verbessern. Natürlich ist bei mehr Gewicht auch Vorsicht geboten, mit der richtigen Technik und einer professionellen Betreuung empfehle ich jedem beim nächsten Training die nächst größere Kettlebell/Kurzhantel in die Hand zu nehmen.

Es darf nicht zu anstrengend sein

Immer wieder fällt mir auf, dass Personen, wenn sie über ihr Training sprechen, die Worte: „das ist zu anstrengend“ verwenden. Eine solche Einstellung ist zwar nichts Schlechtes, denn ich vertrete die Meinung: „Es ist besser weniger als Garnichts zu tun“, jedoch kann man sich mit so einer Einstellung auch nur wenig Verbesserung erwarten.

Ich schaff es sonst nicht bis ans Ende

Die Angst zu scheitern, es nicht bis ans Ende der Einheit oder bis auf den Gipfel des Berges zu schaffen, hemmt viele von uns und hindert uns daran besser zu werden.

Die Gedanken: „ich muss mir Kraft aufsparen“ „Es muss immer noch Reserve vorhanden sein“ bringen uns dazu im „Stromsparmodus“ zu trainieren. Doch so wie es auch dein Handy, so solltest es auch du machen. Immer mit maximaler Leistung arbeiten und wenn es am Ende knapp werden sollte und das Ziel noch weiter entfernt ist, dann ist es sinnvoll den „Stromsparmodus“ einzuschalten und einen Gang herunter zu fahren.

Aus Angst etwas falsch zu machen

Natürlich verbirgst sich hinter mehr Gas geben auch die Gefahr sich leichter zu verletzen. Dies ist ein berechtigter Grund, den die Gesundheit geht immer vor. Die Lösung dafür ist sich eine solide Basis für das jeweilige Training zu schaffen und im besten Falle unter Anleitung und Betreuung eines Trainers zu trainieren.

Angst vor zu viel Muskelmasse

Diese Aussage hören wir öfters von Frauen. Dazu kann ich nur sagen, dass diese Sorge in den meisten Fällen komplett unbegründet ist, denn damit eine Frau mehr Muskelmasse erhält müssen sehr viele Faktoren mitberücksichtigt werden.

Schamgefühl

Ich habe von einigen Klienten erfahren, dass sie sich nicht übernehmen oder überanstrengen möchten, denn wenn man ihnen anmerkt das sie „fertig“ sind, könnten andere ein schlechtes Bild von ihnen haben.

„Wenn ich es nicht schaffe, denken die anderen ich bin nicht fit“.
Ja, das andere so etwas denken kann sein. Vielleicht denken sie auch: „schau dir sie*ihn an, die*der gibt echt alles, RESPEKT.“
Doch unabhängig davon was andere denken, das sollte dich nicht davon abhalten dich weiterzuentwickeln.

Es muss einfacher werden

Die Folge von Training sollte ja auch sein, dass es irgendwann leichter wird oder nicht?
Ja natürlich, wenn man etwas oft genug macht, dann wird es leichter da sich dein Körper an die Belastung gewöhnt und adaptiert.

Hat man diesen Status erreicht, sollte man jedoch wieder wie anfangs erwähnt neue Reize setzen denn sonst wird es „nur“ einfacher aber man selbst wird sich nur langsam weiterentwickeln.

 Ungenügende Regeneration

Bei Profisportlern und ambitionierten Amateuren ist das Problem nicht die Einstellung der einer der oben genannten Faktoren. Es gibt auch viele Personen, welche bei jedem Training richtig Gas geben, an ihre Grenzen stoßen und sich trotzdem nicht verbessern.
In einem solchen Fall wird ganz offensichtlich vergessen, dass der Teil des Trainings indem sich dein Körper entwickelt die Regeneration ist. Themen wie Ernährung, Schlaf, Alkohol, Pausen, Durchblutung, Übertraining usw. sollten in einem solchen Fall (gilt auch für alle anderen) mitberücksichtigt werden.

Mit diesen Informationen kannst du jetzt sicher einiges verbessern und optimieren.
Wenn du Fragen dazu hast, helfen wir dir gerne weiter.

LG Coach Fabi

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