Wie beeinflusst du dein Umfeld?

von Fabian 30. Januar 2020   Mindset

Die Kraft unserer Sprache ist unglaublich und deshalb nicht zu unterschätzen. 
Ich habe mir oft die Frage gestellt, welches Gefühl ich nach einer Begegnung mit einem Menschen wohl hinterlasse…

Wie geht es ihm danach? 🤔
Fühlt er sich eher aufgebaut und bestärkt oder niedergeschlagen und heruntergezogen… 
haben ihn meine Worte eher „aufgeblasen“ oder habe ich ihm mit dem was ich sage die Luft „rausgelassen“… ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Wir hören viel zu oft: 
📌„du kannst das nicht?“ (Lehrer, Eltern) ⠀ ⠀ ⠀⠀ ⠀⠀
📌„oh da hat wieder mal jemand eine Idee, lass mal bleiben Junge“ (die Nachbarn) 📌„hmm… ich weiß ja nicht…“ „also ich würde das nicht machen/sagen…“ „bist du dir sicher, dass…“ (dein Umfeld) ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀ ⠀
📌„also ich würde das ja nicht so machen…“ (deine Verwandtschaft).

Solche und andere Aussagen können uns „die Luft rauslassen“, uns demotivieren und runterziehen. 😓

Dabei haben wir alle die unglaubliche Gabe, wenn wir unsere Worte etwas bewusster wählen, unser Umfeld zu bestärken und ein Positives Gefühl zu hinterlassen. Wir können Menschen aufbauen, ihnen Kraft geben und sie motivieren.

Was hat mein Gesprächspartner von unserem Gespräch mitgenommen?
Eine der wichtigsten Regeln, welche ich für mich gelernt habe, ist folgende:
„Ich soll nicht nur über mich sprechen.“
Wenn ich so zurückdenke erinnere ich mich meistens positiv an jene Gespräche, bei welchen ich sehr viel über mich reden konnte. Es war schön jemanden zu haben, die*der mir zuhört und das was sich zu sagen habe annimmt. Gespräche, bei welchen ich wenig Zeit zum Sprechen hatte, waren eher unbefriedigend.

Dies hat mich erkennen lassen, dass es umgekehrt natürlich auch so sein wird und mein Gegenüber sicher auch gerne über sich und seine Probleme sprechen möchte.
Damit habe ich auch verstanden, wieso wir Menschen jeweils zwei Ohren und Augen und nur einen Mund haben: Es ist oft besser erst zu beobachten und zuzuhören und dann erst zu sprechen.

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Beobachten & Zuhören
Wenn wir es schaffen unsere „Ich-zentrierte“ Welt nur kurz zu verlassen und beobachten was um uns herum geschieht, werden wir erstaunt sein, was sich alles vor unserer Nase abspielt. Wir werden erkennen wie es anderen Menschen geht, was andere beschäftigt und wie wir auf die anderen wirken. Ein derartiger Perspektivenwechsel wird uns im wahrsten Sinne des Wortes „die Augen öffnen“.

Vielleicht erkennen wir so auch, dass es in unserem Umfeld viele Menschen gibt, die auf der Suche nach einem offenen Ohr sind. Womöglich suchen sie eine Person, welche ohne zu (ver)urteilen zuhört und sich ganz dem widmet, was sie zu sagen haben.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir alle solche Menschen in unserem Umfeld haben.

Ich habe für mich gelernt, dass ich in den Gesprächen kürzertreten, aktiv und vor allem neutral zuhören sollte.
Es ist sehr interessant herauszufinden was mein Umfeld alles zu sagen hat, wenn ich meinem Gegenüber die Möglichkeit gebe offen und ehrlich zu sprechen.

Seitdem hat sich die Art und Weise und vor allem der Inhalt meiner Gespräche sehr geändert und das Beste dabei, die Beziehung zu vielen Menschen ist besser und tiefer als je zuvor.

LG Coach Fabi

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2020 Februar
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